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November 2018

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»Schabernack. Freundliche Verstörung. Liebenswerter Unsinn« Der Frager im Interview mit Wibke Ladwig

Wibke Ladwig

Themen, Trends und Tools unterliegen im Netz einer unglaublichen Dynamik. Ganze Plattformen, wie etwa Google Plus, verschwinden über Nacht. Angesagtes ist morgen schon wieder weg vom Bildschirm. Personen kommen und gehen. Es gibt aber auch Ausnahmen. Menschen, die bleiben. Menschen mit ausgeprägtem Online-Style. Mit Haltung. Meist kreativ. Mit kulturellen Themen. So ein Mensch ist Wibke Ladwig.

Ich beobachte Wibke nun schon seit vielen Jahren. Besonders aber bei Twitter. Hier ist sie sehr aktiv. Viele kennen sie. Hauptsächlich aber Kulturtreibende und Social-Media-Akteure.

Einmal hing sie groß plakatiert von den Decken der Frankfurter Buchmesse. Dann tauchte sie im Interview beim Magazin »t3n« auf. Bei Twitter machte sie sich stark gegen eine Hashtag-Kaperung: Eine große Buchhandelskette, ein Riese, verwendete plötzlich den Hashtag #Lesemittwoch ihres Schützlings, der Buchhandlung Neusser Straße in Köln. »Ja, da kann man sich nur wundern. Wer keine eigenen Ideen hat, bedient sich eben bei anderen. Vor einer Weile fing Thalia schon mal an, unseren Hashtag #lesemittwoch drüben bei Insta für eigene Zwecke zu kapern. Blieb nicht unbemerkt. Nun das. Peinlich«, eckt sie erfolgreich und mit guten Argumenten als @sinnundverstand bei Twitter.

Einmal treffe ich sie im Buchladen Neusser Straße in Köln zu einer Lesung. Sie ist zurückhaltend. Herzlich. Die Unterhaltung macht Spaß.

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