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		<title>Kindheitstraum und modernes Wohnabenteuer – Tiny Houses</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Apr 2013 10:53:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Frager</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.derfrager.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/04/onsite-houses-tiny-texas-houses.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1494" alt="onsite-houses-tiny-texas-houses" src="http://www.derfrager.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/04/onsite-houses-tiny-texas-houses.jpg" width="640" height="512" /></a>Als Kinder bauten wir uns kleine Häuser aus Kissen, Decken, Matratzen und Vorhängen – jedes Baumaterial war uns recht. Hauptsache dunkel und höhlig. Wir unter uns. Für Erwachsene gesperrt. In der Natur (ich bin auf dem Lande groß geworden) setzten wir dieses Spiel, wenn die Witterung es zuließ, fort. Wir suchten Freiräume in Hecken – bauten sie aus zu Bandennestern. Zu viert oder fünft rauchten wir im Innern ausgetrocknete Schierlingsstängel und besprachen den Status von Kämpfen mit anderen Dorfbanden, Fußballspiele, den geplanten Ankauf von Goldfischen oder auch Erlebnisse aus der Schule. Wir waren zwischen zehn und zwölf Jahre alt und trotzdem hatten wir es in uns: diesen starken Wunsch nach einem geheimen und geschützten Ort. Er durfte – nein, er musste klein sein, um nicht aufzufallen. Niemand durfte ihn von Weitem oder Nahem ausmachen können. Die perfekte Tarnung war eine Mischung aus Kleinheit und Tarnung. Der Hobbiteffekt.<br />
Dieser Wunsch scheint sich bei vielen Menschen während ihrer ganzen Lebenszeit zu erhalten. Das erklärt die ewige Faszination für sogenannte Tiny Houses – kleine Häuser für den Boden oder auch in Bäumen. Der Begriff »Tiny House« kommt aus Amerika und bedeutet »winziges Haus«.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1496" alt="beachrock-baumhaus-pnelson" src="http://www.derfrager.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/04/beachrock-baumhaus-pnelson.jpg" width="500" height="500" /><br />
Gerade erfahren wir eine starke Renaissance dieses Konzeptes. Dies hat wohl aber – außer dem genannten Kindheitsbedürfnis – weitere Gründe: die Versingelung unserer Gesellschaft, das gestiegene Umweltbewusstsein und die Möglichkeit, dass die Häuser aufgrund ihrer Kompaktheit mitgenommen werden können. Das ist natürlich genial. »Eine ideale Lösung für moderne Nomaden«, heißt es beim Infoportal <a href="http://www.Tiny-Houses.de" target="_blank">Tiny Houses</a>. Als ich die Bilder auf dessen Website sah, bekam ich Gänsehaut. Da war es wieder – dieses Gefühl aus meiner Kindheit. Moderne Kuben aus Kunststoff oder Holz, kleine Hexenhäuschen wie aus Märchenfilmen und sogar Baumhäuser in allen Stilrichtungen: rustikal, Dschungel, Glaskuppeln mit dem Namen »Beach Rock Treehouse« oder auch futuristische Star-Trek-Bauten.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1498" alt="desert-nomad-house" src="http://www.derfrager.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/04/desert-nomad-house.jpg" width="960" height="460" />Ich bin mir sicher, dass die kleinen Häuser, die Tiny Houses, der Beginn einer neuen Architekturära sind, die weltweit noch viele Blüten treiben wird. Das Thema ist noch nicht ausgereizt. Vor meinem inneren Auge sehe ich Kuben wie Legosteine auf den Dächern der großen Städte – mit normierten Schnittstellen für die Wasser-, Strom- und Kommunikationsversorgung. Wer umzieht, nimmt sie mit, pflanzt sich mit seinem gewohnten Heim woanders auf. Wird Mitglied einer Dachgartensiedlung oder eines Baumhausdorfes.</p>
<p>Ganz tief in uns hatten wir dies sicherlich als Kinder nicht nur geahnt, nein: auch gewusst. Es konnte nur so kommen. Richtige Abenteuer haben eben immer einen Platz in dieser Welt.</p>
<p>Nachfolgend einige Beispiele aus der Galerie von <a href="http://www.tiny-houses.de/" target="_blank">Tiny Houses</a>.</p>
<p>Herzlichen Dank auch an Isabella Bosler für die nette Kooperation.</p>
<p>&nbsp;</p>

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<p>&nbsp;<br />
&nbsp;</p>
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		<title>Cinematic GIFs – die Kunst der kleinen Bewegung</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Apr 2013 07:54:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Frager</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Foto von einem öffentlichen Platz. Menschen gehen vorbei. Die Bewegungen sind teilweise verschwommen. Typischer Foto-Stillstand. Dennoch spürt man die Dynamik – hört im Geiste die Geräusche. Das Gehirn setzt die Story fort. Assoziationsketten. Manche der Passanten bemerken den Fotografen und schauen herüber.
In diesem scheinbaren ... ]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Foto von einem öffentlichen Platz. Menschen gehen vorbei. Die Bewegungen sind teilweise verschwommen. Typischer Foto-Stillstand. Dennoch spürt man die Dynamik – hört im Geiste die Geräusche. Das Gehirn setzt die Story fort. Assoziationsketten. Manche der Passanten bemerken den Fotografen und schauen herüber.<br />
In diesem scheinbaren Stillstand bewegt sich eine Zeitung. Auf der Bank sitzt ein Mann. Da ist es wieder. Er blättert die Zeitung um. Diese Wahrnehmung entspricht nicht den Erfahrungen und Vorstellungen des Betrachters. Stillstand und Bewegung. Für einen Moment entsteht eine Spannung. Verblüffung. Überprüfung. Wie geht das?</p>
<p><a href="http://www.derfrager.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/04/Zeitung.gif"><img class="alignnone size-full wp-image-1590" alt="Zeitung" src="http://www.derfrager.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/04/Zeitung.gif" width="615" height="346" /></a><br />
Was sich hier gerade – und das im wahrsten Sinne – abspielt, ist ein Cinematic GIF.<br />
Es entsteht, wenn man mehrere Fotos mit einer Digitalkamera schießt, ein einzelnes Bild als Standbild auswählt und gleichzeitig einen Teilausschnitt als Bilderfolge beibehält – hier also den Ausschnitt mit der Zeitung.</p>
<p>Animierte GIFs gibt es schon seit Ende der achtziger Jahre. Sie sind relativ einfach mit Programmen wie Photoshop herzustellen. Mit ihnen erzeugt man Bewegung fürs Netz, ohne das aufwendigere Flash nutzen zu müssen. Schnell verschickbar und deshalb auch leicht teilbar. Viele kennen animierte GIFs eher von kitschigen Seiten, die überladen sind mit flatternden Schmetterlingen, zuckelnden Comic-Zügen oder Cartoon-Mühlen mit sich drehenden Flügeln. Meistens werden sie als lästig empfunden.</p>
<p>Mit der Verbreitung von hochwertigen Digitalkameras, mit denen man auch Filme mit hoher Auflösung aufnehmen kann, hat sich mit den Cinematics weltweit eine neue Kunstnische entwickelt. Jenseits von jedem Kitsch entwickeln Digitalkünstler diese kleinen Animationen, wie das mit der bewegten Zeitung in unserem Beispiel.</p>
<p>Es wird sicher nicht mehr lange dauern, bis die ersten Cinematic-Ausstellungen im Web stattfinden.</p>
<p>Ich habe für euch einige schöne Cinematics für euch ausgewählt. Ihr seht sie nachfolgend.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.derfrager.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/04/Kamera.gif"><img class="alignnone size-full wp-image-1606" alt="Kamera" src="http://www.derfrager.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/04/Kamera.gif" width="500" height="429" /></a></p>
<p><a href="http://www.derfrager.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/04/gif-cinematic13.gif"><img class="alignnone size-full wp-image-1601" alt="gif-cinematic13" src="http://www.derfrager.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/04/gif-cinematic13.gif" width="500" height="259" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.derfrager.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/04/Kleidung.gif"><img class="alignnone size-full wp-image-1612" alt="Kleidung" src="http://www.derfrager.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/04/Kleidung.gif" width="615" height="346" /></a></p>
<p><a href="http://www.derfrager.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/04/Paar.gif"><img class="alignnone size-full wp-image-1603" alt="Paar" src="http://www.derfrager.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/04/Paar.gif" width="500" height="298" /></a></p>
 <p><a href="http://www.derfrager.de/wordpress/?flattrss_redirect&amp;id=1588&amp;md5=224448e00460c514bc7b1514aace4a79" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.derfrager.de/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Wo kommen die Bilder her?</title>
		<link>http://www.derfrager.de/wo-kommen-die-bilder-her/</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Apr 2013 10:52:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Frager</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Headliner]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer einen Blog oder eine Website besitzt, möchte ab und zu auch mal ein passendes Bild einsetzen. Aber woher soll man das nehmen? Die eigenen Fotos, mit der Digitalkamera gemacht, wirken innerhalb der Website manchmal etwas »dünn« – und: Jedes Thema fordert auch sein ganz ... ]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wer einen Blog oder eine Website besitzt, möchte ab und zu auch mal ein passendes Bild einsetzen. Aber woher soll man das nehmen? Die eigenen Fotos, mit der Digitalkamera gemacht, wirken innerhalb der Website manchmal etwas »dünn« – und: Jedes Thema fordert auch sein ganz spezielles Foto. Wohnt man in einem kleinen Ort in Franken, sind Paris-Bilder zuerst einmal weit entfernt und sie einfach aus dem Netz zu »leihen« kann einem angesichts von Abmahnwellen schon den Schlaf rauben.<br />
Viele Webseitenbetreiber scheuen die professionellen Bildagenturen, weil sie ihnen zu teuer sind oder sie die Lizenzbedingungen nicht genau durchschauen. »Ohne Lizenzgebühr« bedeutet beispielsweise nicht, dass das Bild nichts kostet, sondern lediglich, dass man es unter Umständen so oft benutzen darf, wie man will, man aber sehr wohl etwas dafür bezahlen muss.</p>
<p>Wie kann man also vorgehen, wenn man ein passendes Foto sucht? Ich möchte zwei Varianten vorstellen, die ich selber praktiziere und mit denen ich gute Erfahrungen gemacht habe.<br />
<br class="clear" /><br />
<br class="clear" /><br />
<strong>1. Kostenlose Bilder von Pixabay.com</strong></p>
<p>Ich beginne gleich mit der kostenlosen Möglichkeit. Es handelt sich hier um die Plattform <a title="Fotos von Pixabay" href="http://www.Pixabay.com" target="_blank">Pixabay</a>, die kostenlose Bilder anbietet. Die Bilder stammen von Grafikern Designern, Fotografen, Hobbyfotografen et cetera. Man kann selbst Bilder hochladen und sie mit Themen-Begriffen versehen. Das Pixabay-Team prüft die Fotos und gibt sie frei für Nutzer der Bilder. Dieses Auswahlverfahren führt zu einem Bildpool, der sich sehen lassen kann. Manchmal stößt man auf beachtliche Fundstücke. Suchen lohnt sich hier also. Die Bilder werden in unterschiedlichen Formaten angeboten. Die Download-Mechanik ist sehr einfach. Man muss keine E-Mail-Adresse oder sonstige Daten hinterlassen oder den Newsletter bestellen. Wirklich sehr unkompliziert. Etwas solltet ihr allerdings beachten: Oberhalb der Pixabay-Bilder werden Fotos von Bigstock angeboten. Der Bereich ist genau gekennzeichnet und nicht zu übersehen. Diese Fotos sind kostenpflichtig.<br />
<br class="clear" /><br />
<br class="clear" /><br />
<strong>2. Fotolia.com</strong></p>
<p>Die Bezahlfoto-Branche hat sich gerade in der letzten Zeit umgestellt und wendet sich bewusst an Fotonutzer mit schmalem Budget. Ich habe gute Erfahrungen mit <a title="Fotos von Fotolia" href="http://www.Fotolia.com" target="_blank">Fotolia</a> gemacht. Hier werden Bilder, Vektoren, Illustrationen, Logos und sogar Filme angeboten. Laut Website umfasst die Fotolia-Datenbank 22 Millionen Werke. Man kann ein Abonnement bestellen oder sogenannte Credits kaufen. Das klingt schon wieder etwas kompliziert – ist es aber gar nicht. Ich erkläre das Credit-Paket, dass ich selber nutze. Ihr sucht beispielweise ein Foto mit dem Eiffelturm. Es werden verschiedene Bildervarianten angeboten. Ihr entscheidet euch für eins und klickt es an. Nun werden euch rechts vom Bild die Formate in Pixel angezeigt und wie viele Credits ihr dafür bezahlen müsst. Wenn ihr euch für ein Format zum Preis von zwei Credits entscheidet, dann müsst ihr noch ein Credit-Paket kaufen. Das kleinste Paket umfasst 10 Credits und kostet 14 €. Ihr bezahlt für das Foto also umgerechnet 2,80 €. Ein fairer Preis – wie ich finde. Die Fotos sind lizenzfrei. Ihr dürft sie also verändern und so oft verwenden, wir ihr wollt.<br />
<br class="clear" /><br />
<strong>Wichtige Anmerkung:</strong> Bitte lest sowohl bei Pixabay.com als auch bei Fotolia.com die Nutzungsbedingungen durch. Das ist wichtig. Ich habe beide Systeme ausprobiert, übernehme aber keine Haftung bei der Anwendung dieser Tipps. Die Modalitäten der Anbieter können sich auch ändern.<br />
<br class="clear" /><br />
Ich hoffe, ich konnte euch etwas helfen. Viel Spaß beim Suchen und Finden von Bildern.</p>
<p><br class="clear" /><br class="clear" /></p>
 <p><a href="http://www.derfrager.de/wordpress/?flattrss_redirect&amp;id=1674&amp;md5=0829d9186400489d431c4ff99bbccbfa" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.derfrager.de/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
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		<title>Wo kommen die Ideen her? Teil II</title>
		<link>http://www.derfrager.de/wo-kommen-die-ideen-her-2/</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Nov 2012 09:04:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Frager</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Headliner]]></category>

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		<description><![CDATA[Teil II: Die Walt-Disney-Technik und andere Ideenfänger

Kreativitätstechniken zur Entwicklung von unglaublichen Ideen

Im ersten Teil der Artikelserie »Wo kommen die Ideen her?« habe ich mich mit den Voraussetzungen für gute Ideen beschäftigt. Ihr könnt sie hier noch einmal nachlesen. Und wie kann es anders sein, werde ich euch ... ]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Teil II: Die Walt-Disney-Technik und andere Ideenfänger<br />
</strong><strong></strong></p>
<p><strong>Kreativitätstechniken zur Entwicklung von unglaublichen Ideen<br />
</strong></p>
<p>Im ersten Teil der Artikelserie »Wo kommen die Ideen her?« habe ich mich mit den Voraussetzungen für gute Ideen beschäftigt. Ihr könnt sie <a href="http://www.derfrager.de/wo-kommen-die-ideen-her/" target="_blank">hier</a> noch einmal nachlesen. Und wie kann es anders sein, werde ich euch heute einige Kreativitätstechniken vorstellen.<br />
Obwohl Ideen ja scheu sind wie Schmetterlinge, haben sie eine große Sehnsucht: Sie wollen gefangen werden. Aber nicht mit schnöden Tricks. Etwas Mühe sollte man sich schon machen, sonst sind sie beleidigt und gehen nicht ins Netz. Dafür gibt es die Kreativitätstechniken. Sie machen also großen Sinn und sollten angewendet werden.<br />
Bitte bei allen Techniken die Grundvoraussetzung beachten: Die Aufgabenstellung und die Zielgruppe müssen eindeutig sein.<span id="more-34"></span><br />
<strong></strong></p>
<p><strong><br />
Das Brainstorming<br />
</strong></p>
<p>Das Brainstorming ist in Verruf gekommen, weil die Aufregung und der Spaß sich dabei in Grenzen halten. Das liegt aber an der falschen Anwendung. Wer Sahne über Nudeln gießt, hat auch keine Spaghetti Carbonara. Da muss man schon mehr Raffinesse zeigen. Ich nutze das Brainstorming eigentlich immer. Ihr wisst ja: Denkt groß und wild. Backt den größten Kuchen. Wir wollen keine laue Brise, sondern einen kräftigen Gedankensturm. Yeah!<br />
<strong></strong></p>
<p><strong>Und hier meine Tipps zum Brainstorming:</strong></p>
<p>•   Aufregend, wenn die Teilnehmer vorher nicht wissen, um was es geht.</p>
<p>•   Jeder Teilnehmer sollte pro Runde circa 20 Sekunden Zeit haben. Alle kommen zu Wort.</p>
<p>•   Es darf alles raus. Schräge Gedanken. Völlig gaga. No Limits!</p>
<p>•   Die Ideen werden aufgeschrieben – auf Tapete, an die Tafel oder auf Zettel und in die Mitte geworfen.</p>
<p>•   Wichtig: Kritik und Bewertung sind nicht erlaubt. Auch kein Lob. Niemals. Von niemandem. Auch nicht die Augen verdrehen oder so was.</p>
<p>•   Eine Sitzung dauert maximal 30 Minuten. Dann ist Schluss. Ende. Aus.</p>
<p>Das wären die wichtigsten Regeln zum Brainstorming. Das könnt ihr natürlich auch alleine machen. Allerdings geht das dann nicht mit reihum und so. Aber das wisst ihr ja selber. Scherz.<br />
Mir hilft es immer, wenn ich mich nach dem Brainstorming erst einmal von den Ideen löse, sie einfach liegen lasse und später sortiere – zum Beispiel nach Qualität und Machbarkeit.<br />
<strong></strong></p>
<p><strong><br />
Die Upside-Down-Technik<br />
</strong></p>
<p>Diese Technik habe ich in der einschlägigen Literatur gefunden und war erstaunt, dass ich sie bisher nicht kannte. Denn sie ist sehr lustig und das ist schon einmal eine gute Voraussetzung zum Finden von 1a-Ideen.<br />
Diese Methode heißt auch Umkehrmethode, weil sie die Zielsetzung einfach auf den Kopf stellt. Beispiel: Entwickeln einer Kampagne, die Schüler wieder mit Begeisterung lernen lässt. Ihr denkt euch also aus, was genau das Gegenteil bewirkt. Schülern soll mal richtig klargemacht werden, dass Lernen so ziemlich das Uncoolste unter der Sonne ist. Schlimmer als ein TV-Abend mit dem Musikantenstadl oder eine Rosamunde-Pilcher-Verfilmung mit deutschen Schauspielern, die Engländer in Cornwall nachmachen. Ha. Da zündelt der Ideenteufel schon in meinem Kopf herum. Das macht Spaß. Ist die Ideenmaschine erst einmal in diese Richtung angelaufen, geht es auch schnell in die andere Richtung. Konstruktive Ideen werden sprudeln. Believe me.<br />
<strong></strong></p>
<p><strong><br />
Die Walt-Disney-Technik</strong></p>
<p>Diese Technik lebt von drei Rollen: dem Träumer, dem Realisten und dem Kritiker.</p>
<p><strong>Der Träumer</strong> arbeitet mit Bildern, starken Emotionen und Visionen. Er kennt außer der Zielsetzung und der Zielgruppe keine Begrenzungen und darf ganz groß denken.</p>
<p><strong>Der Realist</strong> spielt die Ideen im Kopf durch und checkt sie auf Machbarkeit. Dabei orientiert er sich genau an den Rahmenbedingungen.</p>
<p><strong>Der Kritiker</strong> wirft ein sehr, sehr kritisches Auge auf die Ideen und stellt alles infrage. Er ist aber keineswegs ein destruktiver Nörgler oder etwa ein Ideenvernichter.</p>
<p>Ich möchte den Ablauf anhand von drei Teilnehmern beschreiben: Sie befinden sich in getrennten Räumen. Die Rollen und Räume werden während des Entwicklungsprozesses gewechselt. Zu Beginn ist jeder Teilnehmer der Träumer und geht mit seinen Gedanken auf Ideenreise. Er schreibt seine Idee auf und lässt sie in dem Raum zurück. Dann wechselt er den Raum, wo natürlich schon eine andere Träumer-Idee auf ihn wartet. Nun ist er der Realist und bewertet die Idee seines Vorgängers. Im nächsten Raum wird er dann zum Kritiker.<br />
Die Walt-Disney-Technik kann natürlich von größeren Gruppen angewendet werden – oder von nur einer Person. Ihr werdet sehen, es macht Spaß, zwischen den Rollen zu wechseln.<br />
In der letzten Phase werden die drei Perspektiven dargestellt und noch einmal diskutiert.</p>
<p><strong><br />
Die Inspirations-Technik</strong></p>
<p>Zu fast allen Bereichen unseres Lebens gibt es Bücher, Zeitungen und Magazine. Große und kleine Experten haben ihre Erkenntnisse und Ansichten zu diesen Themen veröffentlicht. Ihre Zielgruppe und deren Bedürfnisse kennen sie sehr gut. Deshalb besuche ich in Ideenfindungsphasen Buchhandlungen und Bibliotheken und blättere mich durch diese Expertenwelten. Meistens lösen die Artikel und Bilder bei mir einen Wirbel an eigenen Ideen aus. Man sollte etwas zum Schreiben mitnehmen und sich gleich Notizen machen.<br />
Natürlich geht es nur um die Assoziationen und nicht um die Übernahme bereits bestehender Ideen. Wir wollen ja keine Copy-and-paste-Kultur, sondern eigene Ideen. Mit dieser Methode werdet ihr bestimmt viele gute Einfälle haben.</p>
<p>So – das waren alle Techniken, die ich für euch ausgesucht habe. Sie leben natürlich davon, dass sie angewendet werden. Ich hoffe, es war für jeden etwas dabei.</p>
<p>Damit endet auch die Artikelserie »Woher kommen die Ideen?«. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht.</p>
<p>Ich würde mich freuen, wenn ihr mir von euren Erfahrungen berichtet. Schickt mir gerne eine <a href="mailto:webmaster@DerFrager.de">Mail</a> oder schreibt einen Kommentar. Ich antworte bestimmt. Versprochen.</p>
<p>Bis bald.</p>
<p>Ich wünsch euch schöne Fragen – und viele gute Antworten.</p>
<p><strong>Der Frager</strong></p>
 <p><a href="http://www.derfrager.de/wordpress/?flattrss_redirect&amp;id=34&amp;md5=11ec8cef1c96cd69f9a5edd54a9ca5ee" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.derfrager.de/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Unterstützung für die Orang-Utans</title>
		<link>http://www.derfrager.de/unterstutzung-fur-die-orang-utans/</link>
		<comments>http://www.derfrager.de/unterstutzung-fur-die-orang-utans/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 28 Nov 2012 13:09:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Frager</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Headliner]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Orang-Utan schaute mir direkt in die Augen. Ich war überrascht. Ich suchte in meinem Gedächtnis nach Wissen. Es war nicht viel vorhanden. Eigentlich hatte ich keine Ahnung. »Direktes In-die-Augen-Schauen bedeutet Aggression.« Das hatte ich gehört oder gelesen. Der Orang-Utan schaute mir weiter direkt in ... ]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der Orang-Utan schaute mir direkt in die Augen. Ich war überrascht. Ich suchte in meinem Gedächtnis nach Wissen. Es war nicht viel vorhanden. Eigentlich hatte ich keine Ahnung. »Direktes In-die-Augen-Schauen bedeutet Aggression.« Das hatte ich gehört oder gelesen. Der Orang-Utan schaute mir weiter direkt in die Augen. Von Aggression keine Spur. Dieser Blick berührte mich tief. Ich würde ihn nie vergessen. Ich war nicht auf Borneo oder auf Sumatra – dem Lebensraum der Orang-Utans. Mein Standpunkt war der Tierpark Hagenbeck in Hamburg. Jahre später zog ich auf die andere Seite der Stadt, in die Nähe des Tierparks. Joggte jeden zweiten Tag um das große Areal. Der nie vergessene Blick spielte sich nach vorne. Ich telefonierte mit der Pressestelle und bat um ein Interview.</p>
<div id="attachment_1000" class="wp-caption alignnone" style="width: 460px"><img class="size-full wp-image-1000" title="800px-Orangutan_Cincinnati_Zoo_002" alt="" src="http://www.derfrager.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/11/800px-Orangutan_Cincinnati_Zoo_002.jpg" width="450" height="317" /><p class="wp-caption-text">Foto: Kabir Bakie at the Cincinnati Zoo – August 2005</p></div>
<p><span id="more-960"></span></p>
<p>Drei Tage später saß ich neben dem Tierpfleger der Orang-Utans Claus Claussen in der großen Kuppel des Orang-Utan-Hauses.<br />
Tuan, der Alphamann, schaute zu uns herüber. Bevor das <a title="Der Frager im Interview mit Claus Claussen vom Orang-Utan-Haus, Tierpark Hagenbeck" href="http://www.derfrager.de/der-frager-im-interview-mit-claus-claussen-vom-orang-utan-haus-tierpark-hagenbeck/" target="_blank">Interview</a> begann, streiften sich unseren Blicke. Wenn auch nur von Weitem. »Aus den großen dunklen Augen spricht so viel Nachdenklichkeit und Verstand, dass die sonst eher nüchterne Environmental Investigation Agency, eine Londoner Gruppe unabhängiger Umwelt-Fahnder, sich zu der Erklärung hinreißen ließ, aus ihnen spreche Unschuld und Weisheit.« (Gerd Schuster, Willie Smits, Jay Ullal: Die Denker des Dschungels. Der Orang-Utan Report. Bilder • Fakten • Hintergründe. Potsdam (Tandem Verlag) 2007, Seite 32).<br />
<strong></strong></p>
<p><strong><br />
Orang-Utans sind phantastisch und berührend. Aber klar ist auch:<br />
Hier ist ein Drama im Gange</strong></p>
<p><strong></strong>Bei der Vorbereitung auf das Interview fand ich bei Amazon überraschend viele Bilderbücher für Kinder zu den Orang-Utans. Kaum brauchbare Literatur. Ein Buch schien völlig anders: »Die Denker des Dschungels. Der Orang-Utan Report«. Als Autor wurde unter anderem der Holländer Dr. Willie Smits ausgewiesen. Smits war 1985 nach Borneo gekommen, um eine Baumschule aufzubauen. 1989 besuchte er einen Gemüsemarkt in der Küstenstadt Balikpapan. Auf einem Abfallhaufen fand er ein lebendes Orang-Utan-Baby. Smits war schockiert und gleichzeitig fasziniert. »Ich hatte noch nie ein Orang-Utan-Baby gesehen. Seine Augen gingen mir durch und durch. Es schien geduldig auf den Tod zu warten.« (Die Denker des Dschungels, Seite 204). Das Erlebnis Smits’ ist bezeichnend für die Situation der Orang-Utans auf Borneo und Sumatra. Tod, Gewalt, Vernichtung des Lebensraums der Orang-Utans stehen Bildern der Schönheit, der Harmonie, der rührenden Begegnung zwischen den Menschenaffen und den Menschen gegenüber.</p>
<p>Wer sich, wenn auch nur durch ein Buch, ein Gespräch oder den Besuch der Website der BOS (Borneo Orangutan Survival Deutschland) einen Einblick in die Welt der unglaublichen Tiere verschafft, wird hin und her geschleudert zwischen den Extremen. Eins wird klar: Hier ist ein Drama im Gange.<br />
<strong></strong></p>
<p><strong><br />
Wilderer töten die Orang-Utan-Mutter, um ihr Baby für fünf bis zehn Euro zu verkaufen</strong></p>
<p>»Die indonesischen Wilderer verwenden großkalibrige Luftdruckgewehre. Um zuerst die Äffin außer Gefecht zu setzen, zielen sie auf deren Augen. Danach pumpen sie das blinde, fluchtunfähige und völlig wehrlose Tier mit Blei voll – wobei sie versuchen, das wertvolle Baby nicht zu treffen. Die Babys werden für fünf bis zehn Euro an fliegende Orang-Utan Händler verhökert.« So beschreibt es Willie Smits. Aber das sind nicht die einzigen Feinde. Zu den Wilderern kommen die Holzfällertrupps der Ölpalmkonzerne, die den Urwald auf Borneo und Sumatra, die wenigen noch vorhandenen Lebensräume der Orang-Utans, rücksichtslos abholzen. Palmöl zur Herstellung von Frittierfett, Kerzen, Schuhcreme und für viele andere Produkte. Holz für Balkonmöbel.<br />
<strong></strong></p>
<p><strong><br />
Die Grausamkeit ihrer Feinde. Das Engagement und die Hingabe ihrer Freunde. Und die Einmaligkeit der Orang-Utans. </strong></p>
<p><strong></strong>Wissenschaftler sagen, die Erbinformation des Orang-Utans sei zu rund 97 Prozent identisch mit der des Menschen. Sie sind unsere nächsten Verwandten. Man lobt ihre Intelligenz, ihre Lernfähigkeit, ihr unglaubliches Gedächtnis, ihre Stärke. Natürlich ist das bewundernswert. Aber benötigt man diese immer wieder aufgeführten Ähnlichkeiten für die Rettung ihres Lebensraums – ihrer Existenz? Ist es nicht grotesk, dass wir, ihre nächsten Verwandten, Zerstörer ihrer Lebenbedingungen sind und gleichzeitig die einzige Hoffnung auf ihr Überleben?</p>
<p>Wagen wir doch einmal, jenseits von Zahlen und Fakten, einen eigenen Blick auf die Orang-Utans. Kaum jemand von uns wird sie jemals in ihrer natürlichen Umgebung beobachten können, aber es gibt Bücher, Filme, Websites und Tierparks, die uns die Orang-Utans nahebringen. In dem Buch von Willie Smits und seinen Mitautoren erfährt man etwa, dass Orang-Utans nur schwer zählbar sind, weil sie hoch oben in den Baumwipfeln in 20 bis 30 Meter Höhe wohnen. Still und leise. Ihre Schlafstätten versteckt im Meer aus Zweigen und Laub. Die Forscher können sie von unten kaum ausmachen.</p>
<p>Orang-Utans sind Schwingkletterer, Bewegungskünstler. Die Bäume als Katapulte nutzend, schwingen sie sich von Baum zu Baum. Eine sehr komplexe Aufgabe, die die Orang-Utans mit Bravour bewältigen. »Die Fortbewegung mit Hilfe von Baum-Katapulten setzt gründliches Planen voraus- und eine gewisse Meisterschaft im Kalkulieren. Eine Kopfnuss, wie Orang-Utans sie permanent lösen müssen.« (Die Denker des Dschungels, Seite 38).</p>
<p>Willie Smits wird ärgerlich, wenn man die Orang-Utans als Einzelgänger bezeichnet. »Das ist ein katastrophales Missverständnis! Und hat zu viel Tierleid geführt. Weil man Orang-Utans in freier Wildbahn meist alleine antrifft, glaubten die Zoos jahrelang, es sei kein Problem, sie in Einzelhaft zu halten. Dabei sind Orang-Utans nur deshalb alleine, weil sie zu zweit nicht genügend zu fressen finden würden.« (Die Denker des Dschungels, Seite 60).<br />
Seiner Erfahrung nach sind Orang-Utans höchst soziale Tiere. So widmet die Orang-Utan-Mutter ihrem Jungen sieben Jahre höchste Aufmerksamkeit, damit es all das Rüstzeug erhält, das es später im Urwald benötigt. Eingeschlossen natürlich die legendäre Liebe, mit der sie ihr Kind umsorgt.<br />
<strong></strong></p>
<p><strong><br />
Noch viele Fragen. Und der Wunsch, dass alles gut wird. Mit der Unterstützung von uns Menschen.</strong></p>
<p>Wir könnten hier noch so vieles betrachten aus der Orang-Utan-Welt. Dass sie ein umfassendes Heilkräuter-Wissen besitzen und dieses auch nutzen, zum Beispiel bei Kopfschmerzen. Oder die Rolle, die Alphamänner spielen, und wie ein Orang-Utan-Tagesablauf ausschaut. Oder wie groß ein Orang-Utan-Territorium ist.</p>
<p>Ich möchte hier schließen. Nachfolgend noch Hinweise auf Quellen und Links zu Unterstützern. Hier erfahrt ihr noch viel mehr.</p>
<p>Ich wünsche den Orang-Utans, dass ihre Situation sich wesentlich verbessern wird. Dass sie in eine Zukunft blicken ohne Grausamkeiten, dass sie in Harmonie und Freiheit leben können, so wie es ihnen die Natur als Talent und als natürliches Recht mitgegeben hat.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><br />
Quellen:</span></p>
<p>Gerd Schuster, Willie Smits, Jay Ullal: Die Denker des Dschungels. Der Orang-Utan Report. Bilder • Fakten • Hintergründe. Potsdam (Tandem Verlag) 2007.<br />
ISBN 978-3-8331-4622-0</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><br />
Links:<br />
</span></p>
<p><a href="http://www.bos-deutschland.de/http://" target="_blank">BOS (Borneo Orangutan Survival) Deutschland</a></p>
<p><a href="http://www.hagenbeck.de/stiftung/projekte/unsere-erfolge/das-orang-utan-haus.html" target="_blank">Hagenbeck Tierpark</a> – Hamburg<br />
Orang-Utan-Haus</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
 <p><a href="http://www.derfrager.de/wordpress/?flattrss_redirect&amp;id=960&amp;md5=0b86d5e8773431d3c457ae0469b21a7e" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.derfrager.de/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Autorenfeld für WordPress</title>
		<link>http://www.derfrager.de/autorenfeld-fur-wordpress/</link>
		<comments>http://www.derfrager.de/autorenfeld-fur-wordpress/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 03 Apr 2013 11:08:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Frager</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[WordPress]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich finde Autorenfelder klasse. Am Ende eines Beitrages erfährt man noch einmal kompakt, wer der Autor ist und was bspw. seine Themen sind oder welche Vorlieben er hat. Das wirkt persönlicher und schafft eine Verbindung zwischen Leser und Autor. Auch bei Blogs mit mehreren Autoren ... ]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde Autorenfelder klasse. Am Ende eines Beitrages erfährt man noch einmal kompakt, wer der Autor ist und was bspw. seine Themen sind oder welche Vorlieben er hat. Das wirkt persönlicher und schafft eine Verbindung zwischen Leser und Autor. Auch bei Blogs mit mehreren Autoren sehr nützlich.</p>
<div id="attachment_1535" class="wp-caption alignnone" style="width: 595px"><a href="http://www.derfrager.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/04/Bildschirmfoto-2013-04-03-um-12.10.34.png"><img class="size-full wp-image-1535" alt="Das Autorenfeld des Fragers unter einem Artikel" src="http://www.derfrager.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/04/Bildschirmfoto-2013-04-03-um-12.10.34.png" width="585" height="449" /></a><p class="wp-caption-text">Das Autorenfeld des Fragers unter einem Artikel</p></div>
<p>Eigentlich dachte ich, so ein Autorenfeld mit Foto und Text einzurichten sei ganz einfach. Weit gefehlt. Googelt man nach Anleitungen, werden einem überwiegend Codeschnipsel angeboten und Plugins mit der Möglichkeit, einen Gravatar einzubinden. Ein Gravatar ist ein Benutzer-Foto, das bei <a href="http://www.Gravatar.com" target="_blank">Gravatar.com</a> eingerichtet wurde und das bei allen Kommentaren, die man in WordPress Blogs hinterlässt, gezeigt wird. Das ist auch eigentlich nicht schlecht, aber mein Plan war, ein Avatar-Foto zu besitzen, das nur auf meinem Blog gezeigt wird.</p>
<p>Leider fand ich bei meinen Recherchen kein einziges Plugin, mit dem man <strong>1. eine Autorenfeld einrichten </strong>und <strong>2. mit dem man ein Foto hochladen kann.</strong><br />
Aber ich habe zu jeder Anforderung jeweils ein smartes Plugin gefunden.</p>
<p><strong>Wollt ihr also so ein Autorenfeld wie das vom Frager, dann installiert bitte diese Plugins:</strong></p>
<p><strong>1. Fancier Author Box </strong></p>
<p>Mit diesem Plugin richtet ihr die eigentliche Box mit ihren Features ein:</p>
<p>- Socialmedia-Buttons anzeigen (Twitter etc.)<br />
- Bio anzeigen (der Text, den ihr über euch im Benutzerprofil geschrieben habt)<br />
- Gestaltung der Boxen (Farben, Ränder etc.)</p>
<div id="attachment_1538" class="wp-caption alignnone" style="width: 859px"><a href="http://www.derfrager.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/04/Bildschirmfoto-2013-04-03-um-12.13.51.png"><img class="size-full wp-image-1538" alt="Die Einstellungen der Fancier Author Box findet man unter Werkzeuge" src="http://www.derfrager.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/04/Bildschirmfoto-2013-04-03-um-12.13.51.png" width="849" height="736" /></a><p class="wp-caption-text">Die Einstellungen der Fancier Author Box findet man unter Werkzeuge</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_1542" class="wp-caption alignnone" style="width: 847px"><a href="http://www.derfrager.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/04/Bildschirmfoto-2013-04-03-um-12.23.28.png"><img class="size-full wp-image-1542" alt="Unter Benutzer gebt ihr euren Bio-Text ein" src="http://www.derfrager.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/04/Bildschirmfoto-2013-04-03-um-12.23.28.png" width="837" height="165" /></a><p class="wp-caption-text">Unter Benutzer gebt ihr euren Bio-Text ein</p></div>
<div id="attachment_1544" class="wp-caption alignnone" style="width: 780px"><a href="http://www.derfrager.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/04/Bildschirmfoto-2013-04-03-um-12.25.14.png"><img class="size-full wp-image-1544" alt="Unter Benutzer gebt ihr auch die Socialmedia-Links (Twitter, Facebook etc.) für as Autorenfeld an" src="http://www.derfrager.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/04/Bildschirmfoto-2013-04-03-um-12.25.14.png" width="770" height="505" /></a><p class="wp-caption-text">Unter Benutzer gebt ihr auch die Socialmedia-Links (Twitter, Facebook etc.) für as Autorenfeld an</p></div>
<p><strong><br />
2. Simple Local Avatars</strong></p>
<p>Mit diesem Plugin könnt ihr euer Foto hochladen.<br />
Der Upload erfolgt unter dem jeweiligen Benutzer.</p>
<div id="attachment_1540" class="wp-caption alignnone" style="width: 620px"><a href="http://www.derfrager.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/04/Bildschirmfoto-2013-04-03-um-12.16.42.png"><img class="size-full wp-image-1540" alt="Das Foto für das Autorenfeld lädt man unter »Benutzer« hoch" src="http://www.derfrager.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/04/Bildschirmfoto-2013-04-03-um-12.16.42.png" width="610" height="239" /></a><p class="wp-caption-text">Das Foto für das Autorenfeld lädt man unter »Benutzer« hoch</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>So, das war&#8217;s. Eigentlich doch ganz leicht einzurichten &#8211; so ein Autorenfeld.<br />
Wenn ihr Fragen habt, hinterlasst bitte einen Kommentar oder schickt mir eine Mail.</p>
<p><strong>Der Frager</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
 <p><a href="http://www.derfrager.de/wordpress/?flattrss_redirect&amp;id=1529&amp;md5=73c931e0481b33ef92c1d7866f5928ef" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.derfrager.de/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Wo kommen die Ideen her? Teil I</title>
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		<comments>http://www.derfrager.de/wo-kommen-die-ideen-her/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 23 Nov 2012 09:54:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Frager</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>

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		<description><![CDATA[Teil I: Von ALDI-Piloten, Ideensuchern und Schmetterlingen
Gerade feiern wir das Comeback der Ideen. Sie stehen hoch im Kurs. Dabei geraten die Ideensucher manchmal ganz schön unter Druck.
Wie aber vorgehen bei der Ideenfindung? Wo kommen sie her? Was sind gute Voraussetzungen für Kreativität?
Ich komme gleich zur ... ]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Teil I: Von ALDI-Piloten, Ideensuchern und Schmetterlingen</strong></p>
<p><strong></strong>Gerade feiern wir das Comeback der Ideen. Sie stehen hoch im Kurs. Dabei geraten die Ideensucher manchmal ganz schön unter Druck.<br />
Wie aber vorgehen bei der Ideenfindung? Wo kommen sie her? Was sind gute Voraussetzungen für Kreativität?<br />
Ich komme gleich zur Sache und theoretisiere nicht darüber, was eine gute Idee ist, was in Wikipedia steht, was Laotse gesagt hat, Sun Tzu oder Einstein.<br />
Ich betrachte das Thema ganz aus meiner Perspektive. Ich garantiere: Wer diesen zweiteiligen Artikel gelesen hat, der hat nur noch gute Ideen, wird über Nacht reich wie DD und kann vermutlich sogar fliegen. Der Rechtsanspruch ist natürlich – wie immer in der Fantasiewelt – ausgeschlossen.<img title="Weiterlesen …" alt="" src="http://www.derfrager.de/wordpress/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" /><span id="more-26"></span></p>
<p><strong><br />
Teil 1 – Basics zur Ideenfindung</strong></p>
<p><strong></strong><strong>1. Anarchie – denkt wild und gefährlich</strong></p>
<p>Mit der vorangegangenen Einleitung sind wir auch schon bei der ersten Voraussetzung für hervorragende Ideen: Ihr dürft denken, was ihr wollt – und alles möglichst groß und grenzenlos. Woher sonst kommt das Wort »Brainstorming«? Das heißt doch »Gedankensturm«. Leider ist das Brainstorming ein bisschen zum leidenschaftslosen Flipchart-Anschreiben mit bunten, dicken, quietschenden Filzstiften verkommen. Hallo. Das ist nicht Brainstorming.<br />
»Fällt noch jemand was zum Thema Betriebsfeier ein?« Huuuh!<br />
Ihr seid ab jetzt Anarchisten und euch steht eure ganze Fantasie zur Verfügung. Nutzt sie. Fördert das Chaos. Denkt wild und gefährlich. Backt den größten Kuchen. In Stücke schneiden kann man den immer noch.</p>
<p><strong>Memo-Tags:</strong> Großdenker, Anarchisten, Chaosmacher, Ideensucher, Ideenfinder, echte Brainstormer</p>
<p><strong><br />
2. Nur ein klein bisschen Ernst – das Thema und die Zielgruppe</strong></p>
<p>Halt – ein kleine Einschränkung gibt es. Ihr solltet euch natürlich an einem Thema orientieren und an einer Zielgruppe. Diese beiden Faktoren definieren nämlich euer Spielfeld, sonst brennen euch beim Brainstorming die Drähte durch. Oder sucht ihr die Weltidee? Natürlich gilt dieser Punkt nicht für Ideen, die man mit niemanden teilen will. So eine Art Privatideen also.<br />
Für die anderen Ideen gilt aber: Wozu braucht ihr die Idee? Eine Party, die Firmen-Website, eine Kampagne, für die Rede zu Opis Achtzigstem oder den ersten Roman?<br />
Für wen ist die Idee? Für Kinder, eine Fußballmannschaft, die Verwandtschaft, den Vorstand von Volkswagen oder die Häkelgruppe?<br />
Ach ne, das mit der Einschränkung hätte ich unter Punkt 1 sagen müssen? Nein. Ich versuche ja gerade die Regeln umzustoßen, eure Programme durcheinanderzubringen. Break the rules and seize the ideas. Und ganz wichtig: Behaltet immer das Thema und die Zielgruppe im Auge!</p>
<p><strong>Memo-Tags:</strong> Thema, Zielgruppe, Spielfeld</p>
<p><strong><br />
3. Verbannt den Bedenkenträger und den Bewerter</strong></p>
<p><strong></strong>Der Bedenkenträger und der Bewerter sind merkwürdige Gestalten. Sie haben in ihrem gesamten Leben wahrscheinlich noch nie eine einzige Idee gehabt, aber – und das ist gemein – sie wissen alles besser und legen die Messlatte gnadenlos hoch. Bei der Geburt jeder noch so kleinen Idee geben sie ihren Senf dazu: »Was für eine doofe Idee«, »Das gab es doch schon x-mal«,»Das soll eine gute Idee sein?«, »Mit der Idee kommst du nicht mal bis zur Kantine«,»Setz die Idee um und du blamierst dich bis auf die Knochen« Und das sind noch die harmlosen Anmerkungen. Aber: Peace. Kämpft nicht gegen die beiden. Das ist ihr Job. Außerdem braucht ihr sie noch. Nämlich dann, wenn ihr eure Ideen genau unter die Lupe nehmt. Dann müsst ihr sie rauslassen. Dann leisten sie sehr gute Dienste. Vorher aber nicht. Sperrt sie in Gedanken in den Schrank, oder malt sie auf Pappe und und legt sie in den Keller. Ihre Stunde kommt noch.</p>
<p><strong>Memo-Tags: </strong>Bedenkenträger, Bewerter, Verbannung<br />
<strong></strong></p>
<p><strong><br />
4. Bringt eure Programme durcheinander</strong></p>
<p>In jedem Menschen laufen mehrere Programme ab. Nehmen wir zum Beispiel den ALDI-Piloten. Er bringt euch auch in Stoßzeiten zum Supermarkt und zurück, ohne dass ihr viel nachdenken müsst oder wahnsinnig werdet. Das ist ein sinnvolles Programm. Ideen mögen aber solche Programme nicht und auch keine Gewohnheiten. Sie flattern beim kleinsten Anzeichen derartiger Software wie Schmetterlinge davon und ihr fangt euch womöglich eine Pseudoidee ein, die sinnlos euren Kopf besetzt und ein gefundenes Fressen für den Bedenkenträger und den Bewerter ist. Eure alten Programme könnt ihr außer Kraft setzen, indem ihr etwas macht, was ihr sonst nie macht. Geht zu Orten, die ihr sonst nie besucht. Sprecht mit Leuten, mit denen ihr sonst nie sprechen würdet. Schaut euch ungewöhnliche Filme an. Rennt auf die andere Seite der Stadt und da in den sechsten Stock eines Bürogebäudes, reißt ein Fenster auf und schreit irgendwas raus. Das Erste, was euch in den Sinn kommt. Geht zum Elektrogroßmarkt und lasst euch ein Gerät erklären, das ihr nie kaufen würdet. Setzt euch in einen x-beliebigen Bus und fahrt drauflos. Wem das zu viel ist, der kann sich auch im Besprechungsraum auf den Boden legen und sich die Decke anschauen. Alles, was nicht wie sonst abläuft, ist hilfreich. Seid fantasievoll. Bringt eure Programme durcheinander. Probiert es aus. Es wirkt.</p>
<p><strong>Memo-Tags: </strong>ALDI-Pilot, Programme, Pseudoideen, Programmstörungen, Orte, Menschen, Ungewohntes</p>
<p><strong><br />
5. Seid offen und werdet zum Riesentrichter</strong></p>
<p>Vielleicht gibt es ja Feen,Trolle oder Parallelwelten. Was denkt ihr? Wie auch immer. Ganz bestimmt gibt es aber etwas in euch, das immer denkt. Seid also offen und empfangsbereit. Wünscht euch zur Übung eine Idee zu einem bestimmten Projekt und wartet auf eine Antwort. Manchmal kommt eine Ideenpaket, gerade wenn man nicht daran denkt. Bei mir funktioniert das fast immer. Ich döse vor mich hin und Ding Dong. Es klingelt. Paket angekommen. Keine Ahnung, wie das geht. Muss ich ja auch nicht wissen. Probiert es aus. Und: Ich bin kein Esoteriker. Ein Psychologe würde vielleicht sagen, dass es das Unterbewusstsein ist. Vielleicht sind es aber doch Feen und Trolle.<br />
Ihr braucht auf jeden Fall einen Stift und einen Block. Legt das Equipment neben euch beim Schlafen und habt es auch sonst immer dabei. Manchmal vergisst man eine zugeflogene Idee. Das wär doch schade.</p>
<p><strong>Memo-Tags: </strong>Offen, Riesentrichter, Feen, Trolle</p>
<p><strong><br />
6. Bleibt cool – Ideen ist egal, wer sie hat</strong></p>
<p>»Können Sie darüber mal nachdenken? Wir bräuchten dann am Montag eine Idee.« Für die meisten ist das der absolute Wochenendkiller. Ausflüge werden gecancelt, Partys, das Kicken mit Freunden, Tage der Couch. Da kann schon mal ein Wochenende vollgegrübelt und Freunde und die Verwandtschaft in den Wahnsinn getrieben werden. Das Ergebnis ist oft sehr bescheiden. Nur ein bis zwei kleine Nuggets – wenn überhaupt. Das liegt auch daran, dass sich Ideen in einem Klima von Angst und Druck erst gar nicht zeigen. Ich weiß, es ist schwer cool zu bleiben – aber Gelassenheit ist wichtig. Und wenn ihr keine Idee habt? Na und? Und wenn die Idee nicht gut ist? Na und? Was wenn der Papst Günter Wallraff oder 42 der Sinn des Lebens ist? Ideen lieben die Respektlosigkeit. Also – bleibt cool und gelassen, das finden Ideen unglaublich attraktiv. Om.</p>
<p><strong>Memo-Tags: </strong>Coolness, Respektlosigkeit, Gelassenheit, Papst, Wallraff, 42<br />
<strong></strong></p>
<p><strong><br />
7. Das Schweigegelübde und die Vermeidung von voreiligen Tests</strong></p>
<p>Bei uns zu Hause sagt man: Gacker nicht, bevor du ein Ei gelegt hast. Wahrscheinlich sagt man das überall und ihr kennt den Spruch. Die meisten Ideen verbrennen im frühen Testfeld wie eine Kugel Eis in der Wüste. Nach ihrer Entdeckung brauchen Ideen eine gewisse Schon- und innere Prüfzeit. Vermeidet also frühes Ausplaudern oder sogar Tests, beides führt meistens zu einer Abnutzung der Ideen. Am besten ihr legt eine Schonzeit fest, in der ihr nicht über die Idee redet.</p>
<p><strong>Memo-Tags: </strong>Gegacker, Ei, Ausplaudern, Prüfungen, Tests, Schonzeit</p>
<p>Das sind also meine Basics für die optimale Ideenfindung. Probiert das eine oder andere doch mal aus und schaut, was passiert, und wenn ihr Lust habt, dann schreibt mir eure Gedanken und Erfahrungen dazu.</p>
<p><a title="Wo kommen die Ideen her? Teil II" href="http://www.derfrager.de/wo-kommen-die-ideen-her-2/">Lest auch Teil II von »Wo kommen die Ideen her«</a> &#8211; da erfahrt ihr  dann etwas über die Walt Disney Technik und andere Ideenfänger.</p>
<p>Bis bald.</p>
<p>Ich wünsch euch schöne Fragen – und viele gute Antworten.</p>
<p><strong>Der Frager</strong></p>
 <p><a href="http://www.derfrager.de/wordpress/?flattrss_redirect&amp;id=26&amp;md5=556f680d511bf65c22b2920f2a3ca758" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.derfrager.de/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>»Der Welpenschutz ist vorbei.« – Der Frager im Interview mit Anita Möllering, Bundespressesprecherin der Piratenpartei</title>
		<link>http://www.derfrager.de/der-welpenschutz-ist-vorbei-der-frager-im-interview-mit-anita-mollering-bundessprecherin-der-piratenpartei/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Oct 2012 09:48:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Frager</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Interviews]]></category>

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		<description><![CDATA[Turbulente Zeiten bei den Piraten. Die Vorstandsmitglieder Julia Schramm und Matthias Schrade sind von Bord gegangen. Die See schwarz-grau. Die Wellen turmhoch. Unter Deck wird wie wild gefunkt. Mitten im Sturm ihre Pressesprecherin Anita Möllering. Wir hatten uns bei Twitter kennengelernt. Getwittert. Gemailt. Telefoniert. Das ... ]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-747" title="AnitaMoellering" alt="" src="http://www.derfrager.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/10/AnitaMoellering.png" width="227" height="257" />Turbulente Zeiten bei den Piraten. Die Vorstandsmitglieder Julia Schramm und Matthias Schrade sind von Bord gegangen. Die See schwarz-grau. Die Wellen turmhoch. Unter Deck wird wie wild gefunkt. Mitten im Sturm ihre Pressesprecherin Anita Möllering. Wir hatten uns bei Twitter kennengelernt. Getwittert. Gemailt. Telefoniert. Das zog sich über fünf Wochen hin. Mit der Zeit entstand bei mir ein Bild, wie sie so ist. Ohne Allüren. Unprätentiös. Entschlossen. Streitbar. Lustig. Eine, die die Crew zusammenhält, ohne sich allzu wichtig zu nehmen. Leinen los! Hier ist das Interview mit Anita Möllering, Bundespressesprecherin der Piratenpartei.</p>
<p><strong>Der Frager:</strong> <strong>In einer großen deutschen Stadt stieß ich bei einem Stadtteilfest auf einen Piratenstand. Die netten Piraten dort konnten mir nicht sagen, wer Anita Möllering ist. Du warst aber schon 4 Monate im Amt. Wie kommt’s? Ihr seid doch eine sehr vernetzte Partei.</strong><strong></strong></p>
<p><strong>Anita Möllering:</strong> Haha, das hättest du gleich mal am Stand fragen sollen. : ) Also, ich kann dir natürlich nicht sagen, warum die Piraten dort meinen Namen nicht kannten. Grundsätzlich verstehe ich mich als Erklärer, Vermittler, Informant und Vernetzer im Hintergrund. Eine meiner Hauptaufgaben ist es, sowohl den Vorstand als auch viele andere Piraten vor Kamera und Mikrofon zu bekommen. Daher übernehme ich abgesehen von einigen typischen Kommunikationssituationen, in denen der Sprecher nach vorne tritt, nur wenige öffentliche Termine selbst. Parteiintern kennen mich hauptsächlich die Leute, mit denen ich auf irgendeiner Ebene pressetechnisch zusammenarbeite, die sich für die Pressearbeit der Partei interessieren oder die mir eben auf Twitter folgen. Dort ist – wie auf Twitter üblich – eher mein Nick @anuschka78 geläufig. Also kurz: Ich kenne natürlich sehr viele Menschen und Namen in der Partei, weil das zu meinem Job gehört. Ich erwarte das aber nicht andersherum.<span id="more-744"></span></p>
<p><strong>Wie bist du zu dieser Aufgabe gekommen?<br />
</strong>Ein Job als Pressesprecherin gehörte schon immer zu den Dingen in meinem Leben, die ich mir gewünscht habe. Dass dieser Wunsch genau bei den Piraten in Erfüllung geht, war dann aber doch eher ein sehr glücklicher Zufall. Ich habe bereits seit Ende letzten Jahres ehrenamtlich in der Pressearbeit mitgearbeitet – erst lokal in Berlin, dann seit Anfang dieses Jahres hauptsächlich auf Bundesebene. Dann wurde im April die Stelle des Bundespressesprechers neu ausgeschrieben. Nach längerem Überlegen habe ich beschlossen, mich dieser sehr aufregenden Aufgabe zu stellen – und habe mich beworben.<strong></strong></p>
<p><strong>Den Piraten weht gerade nach einer Zeit der Irritation und Sympathie ein doch eher scharfer Wind um die Ohren. Euch wird Inkompetenz in wichtigen politischen Feldern und extreme Selbstbeschäftigung vorgeworfen. Wie siehst du das?</strong><strong><br />
</strong>Der Welpenschutz ist vorbei. Wir sind jetzt Anwärter auf den Bundestag und werden auch als solche genau so hart bewertet wie andere Parteien. Aufgrund unserer transparenten Strukturen ist es aber natürlich auch einfacher, immer neue Anlässe für negative Geschichten zu finden. Damit müssen wir leben und gleichzeitig schauen, wie wir unseren politischen Ansatz und unsere Themen besser platzieren. Kurz: Konflikte gibt es in jeder Partei, möglicherweise sogar massiver als bei uns. Bei uns sieht man einfach nur mehr davon. Wir sind halt noch eine junge Partei. Jetzt geht es darum, den Platzhirschen zu zeigen, dass sachorientierte und effiziente Politik auch anders geht.<strong></strong></p>
<p><strong>Magst du uns in Stichpunkten einen relativ normalen Tag aus deinem Leben als Pressesprecherin der Piraten beschreiben?</strong><strong><br />
</strong>Normale Tage? Haha! Also an einem halbwegs klassischen Tag habe ich ein bis zwei Medientermine. Dann bekomme ich natürlich viele Anrufe mit unterschiedlichsten Anfragen: Statements zu aktuellen Ereignissen, Interviewanfragen, Anfragen für Sprecher auf Veranstaltungen, manchmal auch einfach Bürger, die auf der Pressenummer anrufen. Dann ist Pressearbeit für die Piraten, wie man sich wahrscheinlich unschwer denken kann, sehr oft Krisenkommunikation. In einer Organisation, in der jeder sich in irgendeiner Form öffentlich äußern kann, passieren immer wieder schier unglaubliche Dinge. : ) In der verbleibenden Zeit kümmere ich mich um eine der vielen Baustellen auf dem Weg zu einer funktionierenden Kommunikationsabteilung. Dann haben wir eigentlich auch immer irgendeine Veranstaltung in der Pipe oder Piraten Ideen, über die sie mit mir sprechen wollen. Dann ist da natürlich noch das Agenda-Setting und die strategische Arbeit, die aber leider oftmals viel zu kurz kommen.</p>
<p><strong>In unserer Twitter-Diskussion erwähntest du, dass bei den Piraten der Bundesgeschäftsführer keine Richtlinienkompetenz hat. Wie entstehen Pressemitteilungen der Piraten? Wer entscheidet, was rausgeht?<br />
</strong>Pressemitteilungen sind bei uns kleine Crowdsourcing-Projekte. Wir haben ein ehrenamtliches Team, das in sogenannten Etherpads gemeinsam online Texte schreibt. Was wir schreiben dürfen und was nicht, legt das Grundsatzprogramm sowie das Wahlprogramm auf Bundesebene fest – und nicht der Bundesvorstand. Um sicherzustellen, dass Pressemitteilungen mit entsprechender Qualität und auch nur mit Aussagen herausgehen, die vom Programm gedeckt sind, gibt es ein Team von Freigebern. Zu diesem gehören neben meinen Sprecherkollegen und mir einzelne Mitglieder des Bundesvorstands. Dieses Team muss mindestens zwei Freigaben und kein Veto einlegen, dann geht die Meldung raus.</p>
<p><strong>Als Bundespressesprecherin der Piraten schaust du ja auch hinter die Kulissen des politischen Betriebes. Was ist dir besonders positiv oder negativ aufgefallen? Was hat dich total überrascht?<br />
</strong>Ich hätte nicht gedacht, dass das Agenda-Setting, das Setzen von Themen, einen so starken Einfluss hat. Ein sehr hoher Anteil der in der Öffentlichkeit wahrgenommenen Ereignisse beruht meinem Gefühl nach auf erfolgreichem oder verpasstem Agenda-Setting und gekonnten Spins.</p>
<p><strong>Würde dich der Job von Steffen Seibert als Regierungssprecher reizen? Natürlich als Piratin. Würdest du etwas anders machen?<br />
</strong>Wenn die Piraten in der Regierung wären, ja. : ) Ich glaube, er macht seinen Job grundlegend ganz gut. Jeder ist halt ein anderer Typ Mensch und füllt seine Aufgaben anders aus. Das ist in Ordnung. Denn als Sprecher muss man vor allem eins sein: authentisch und glaubwürdig.</p>
<p><strong>Hier mal ein paar Namen und Begriffe zum amerikanischen Wahlkampf. Kannst du kurz etwas dazu schreiben?  Barack Obama. Mitt Romney. Guantanamo. Krankenversicherung. Clint Eastwood.<br />
</strong>Obama? Ich hoffe, auf eine weitere Amtszeit. Romney? Schrecklich verlogen. Guantanamo? Eine amerikanische Katastrophe. Krankenversicherung? Für mich unverständlich, wie »Sozialstaat« schon fast ein Schimpfwort sein kann. Clint Eastwood? Mit dem Alter steigt nicht immer die Weisheit.</p>
<p><strong>In Frankreich werden Philosophen, zum Beispiel André Glucksmann, traditionell in der politischen Diskussion ernst genommen. Das ist in Deutschland eher nicht so. Wer ist für dich ein großer Denker, den du gerne bei den Piraten sehen würdest und welche Kernaussagen vertritt sie/er?<br />
</strong>Große Denker und praktische Politik schließen sich für mich aus. Große Denker entfalten ihre größte Kraft, wenn sie unabhängig von konkreter politischer Arbeit über den Dingen stehen und diese besehen.</p>
<p><strong>Nehmen wir an, ab 2013 kommt es zu einem Bündnis aus beispielsweise SPD, Grünen und Piraten. Ihr dürftet euch ein Ministeramt wünschen. Welches wäre es? Wer von den derzeitigen Piraten sollte das Amt übernehmen?<br />
</strong>Das ist ein Entscheidungsprozess, den kann ich nicht vorwegnehmen. Und auch wenn ich bereits wüsste, wen ich in einem Ministeramt sehen würde, würde ich es dir nicht sagen. : )</p>
<p><strong>Wenn du vier Politiker aus anderen Parteien zum Essen einladen solltest – wer wäre das? Was gäbe es zum Essen? Und wie wäre das Motto des Abends?<br />
</strong>Gregor Gysi, Katja Kipping, Hans-Christian Ströbele und Wolfgang Thierse. Ich würde sie an eine unserer berühmten Currywurst-Buden in Berlin einladen. Thema? Rückgrat behalten in den zehrenden Mühlen der Politik.</p>
<p><strong>In deinem Xing-Profil schreibst du, dass du dich für Ausstellungen zeitgenössischer Künstler interessierst. Gibt es für dich einen Künstler, der dich begeistert, bei dem dein Puls stark ansteigt?<br />
</strong>Begeistert ist vielleicht das falsche Wort. Aber tief eingebrannt haben sich mir die Installationen von Edward Kienholz, die ich vor etwa zehn Jahren das erste Mal in einem Berliner Museum gesehen habe. Die Werke zeigen sehr verstörende Bilder und Atmosphären, die dafür sorgen, dass kritische Phänomene unserer Gesellschaft wie Diskriminierung, Oberflächlichkeit oder Doppelmoral in ihrer negativen Intensität fühlbar werden und nicht einfach so an uns vorbei- und davonfliegen.</p>
<p><strong>In der neuesten Ausgabe der »Süddeutschen Zeitung« schreibt Wilhelm Schmid unter der Headline »Lernt, unglücklich zu sein!«: »</strong><strong>Jeder will glücklich sein. Doch innere Zufriedenheit wird überschätzt. Sie macht träge und ist wenig schöpferisch.« Was sagst du zu der These und was ist dein größtes Glück?<br />
</strong>Menschen suchen oftmals zu sehr das schnelle Glück. Die Lust am Konsum steht zu sehr im Vordergrund. Für mich ist das zweitrangig – auch wenn ich mir natürlich auch gerne neue Kleider kaufe. Ich möchte in erster Linie bei mir selbst bleiben können. Das größte Glück ist für mich deshalb, meinen inneren Ruhepunkt zu haben und zu wissen, dass da ganz in meiner Nähe Menschen sind, die ich liebe und die mich lieben.</p>
<p><strong>Nehmen wir an, dein Name würde in 50 Jahren mit einer Vision und ihrer Umsetzung verbunden. Welche wäre das?<br />
</strong>Ein Mensch braucht Geheimnisse. Das soll an dieser Stelle mal meines bleiben. <img src='http://www.derfrager.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Anita, vielen Dank für dieses Interview.</strong></p>
<p><strong>Fair winds and following seas:)</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
 <p><a href="http://www.derfrager.de/wordpress/?flattrss_redirect&amp;id=744&amp;md5=6d26688422724ce4b090b8618a32f395" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.derfrager.de/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Die Don-Quijote-Situation. Was können wir von Don Quijote lernen?</title>
		<link>http://www.derfrager.de/die-don-quijote-situation-was-konnen-wir-von-don-quijote-lernen/</link>
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		<pubDate>Fri, 21 Dec 2012 15:05:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Frager</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>

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	Erst mal uncool: der Verr&#252;ckte auf dem Pferd und der kleine Dicke


	Als Kind sah ich ihn zum ersten Mal: Don Quijote. Ein offensichtlich verr&#252;ckter alter Mann in einer R&#252;stung ritt auf einem wei&#223;en Pferd mit einer Lanze in der Hand auf eine Windm&#252;hle zu und ... ]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>
	<strong>Erst mal uncool: der Verr&uuml;ckte auf dem Pferd und der kleine Dicke</strong>
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	Als Kind sah ich ihn zum ersten Mal: Don Quijote. Ein offensichtlich verr&uuml;ckter alter Mann in einer R&uuml;stung ritt auf einem wei&szlig;en Pferd mit einer Lanze in der Hand auf eine Windm&uuml;hle zu und verhedderte sich in einem ihrer Fl&uuml;gel. Er hing an dem Fl&uuml;gel, drehte sich mit ihm und schrie wie am Spie&szlig;. Dabei schlug er die ganze Zeit auf ihn ein. Ich starrte gebannt auf den Fernseher und f&uuml;hlte mich schlecht. Erwachsene, die so au&szlig;er Kontrolle gerieten, waren mir nicht geheuer.<br />
	Der Mann mit dem Ziegenbart wurde schlie&szlig;lich auf den Boden geschleudert. Dort lag er dann. Erb&auml;rmlich sah das aus. Uncool. Er schrie trotzdem weiter. Irgendwas hatte er mit diesen Windm&uuml;hlen. Ich erkannte, dass er sie f&uuml;r Riesen hielt. Der kleine dicke Bauer, der ihn begleitete, rannte zu ihm hin und versuchte, ihn zu beruhigen. So was hatte ich noch nie gesehen. Eins war klar: Das waren auf keinen Fall Helden. Komisch waren sie auch nicht. Ich konnte sie nicht einordnen und deshalb schob ich sie in meinem Kinderged&auml;chtnis ganz weit nach hinten &ndash; dahin, wo schlechte Noten lagen, der Katzenbiss, unbrauchbare Geschenke, die 7:0 Fu&szlig;ball-Niederlage.
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	<span id="more-1130"></span>
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	<strong>Der Kampf gegen Windm&uuml;hlen &ndash; die Wiederbegegnung mit Don Quijote und Sancho Pansa</strong>
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	Viele Jahre sp&auml;ter, als ich in einem Caf&eacute; sa&szlig;, entdeckte ich an der Wand eingerahmt eine Zeichnung. Ich erkannte die beiden sofort. Picasso hatte sie mit wenigen Strichen gut getroffen. Der lange D&uuml;rre und der kleine Dicke. Die Gl&uuml;cklosen. Dick und Doof aus Spanien. Da waren sie also wieder.<br />
	Nun kreuzten die beiden immer mal wieder meinen Weg. &raquo;Der Kampf gegen Windm&uuml;hlen&laquo; las ich manchmal in der Zeitung. Das waren vergebliche K&auml;mpfe gegen &uuml;berm&auml;chtige Gegner: das Finanzamt, das Rauchen in Restaurants, tief fliegende D&uuml;senj&auml;ger &ndash; der Kampf eines Ladenbesitzers gegen ausgespuckte und festgetretene Kaugummis in einer Fu&szlig;g&auml;ngerzone. Irgendwie auch der Kampf der Aufgeregten, Ver&auml;rgerten, der Wild-um-sich-Schlagenden. Endlose Episoden von Nichtgewinnern. Ich machte mir Gedanken. Kannte ich diese Rollen aus meinem eigenen Leben? Aber ja! Verblendet, irregeleitet, idealistisch hatte ich auch schon gegen zu gro&szlig;e Gegner gek&auml;mpft &ndash; wie Don Quijote. Und ich kannte auch die Rolle Sancho Pansas, als scheinbares Opfer, das aber, das erfahrt ihr gleich, auch was wollte, ein Ziel hatte.<br />
	Nun hatte die Geschichte von Don Quijote also meine Aufmerksamkeit.<br />
	Die Story stammt von dem spanischen Schriftsteller Miguel de Cervantes. &raquo;Der sinnreiche Junker Don Quijote von der Mancha&laquo; hei&szlig;t das Werk &uuml;bersetzt ins Deutsche. Ein zweiteiliger Roman, der Anfang des 17. Jahrhunderts in Spanien erschien, schnell ein Besteller wurde und heute anerkannt zur Weltliteratur geh&ouml;rt.
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<div id="attachment_1139" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img class="size-full wp-image-1139 wp-caption alignleft" alt="Don Quixote von Pablo Picasso - Quelle Wikipedia" src="http://www.derfrager.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/12/Donquixote.png" width="200" height="237" /><p class="wp-caption-text">Don Quixote von Pablo Picasso &#8211; Quelle Wikipedia</p></div>
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	<strong>&raquo;Der sinnreiche Junker Don Quijote von der Mancha&laquo; &shy;&ndash; die Story in Kurzform</strong>
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	Alonso Quijano ist ein kleiner Landadeliger aus der Mancha &ndash; einer Gegend in Spanien. Er verschlingt Ritterromane, Geschichten aus einer l&auml;ngst vergangenen Zeit. Er m&ouml;chte auch gerne ein Ritter sein und Heldentaten bestehen. Er nennt sich Don Quijote de la Mancha und tauft sein Pferd um in Rosinante. Seine heimliche Jugendliebe nennt er Dulcinea von Toboso. So gepimpt zieht er dann in einer alten rostigen Ritterr&uuml;stung los, um Abenteuer zu suchen.&nbsp;Auf der ersten Reise scheitert er auf allen Ebenen. Er gibt aber nicht auf und nimmt im zweiten Anlauf Sancho Pansa als seinen &raquo;Stallmeister&laquo; mit. Einen einfachen Bauern, der zwar die Verr&uuml;cktheit seines Herrn erkennt und darunter leidet, der aber trotzdem mitzieht, weil ihm Don Quijote als Belohnung eine eroberte Insel versprochen hat.&nbsp;Don Quijote deutet in seinem Wahn alles um. Eine einfache Wirtschaft wird zum &nbsp;Kastell, die Huren werden zu Burgfr&auml;ulein und der Wirt zum Kastellan.&nbsp;Alle Eroberungen und Wettk&auml;mpfe scheitern. Unter anderem auch der ber&uuml;hmte Kampf gegen die Windm&uuml;hlen, in denen Don Quijote bek&auml;mpfenswerte Riesen sieht.&nbsp;Heute ist die Episode &raquo;Der Kampf gegen die Windm&uuml;hlen&laquo;, die ich als Kind im Fernsehen gesehen hatte, die bekannteste Episode des Romans. Sie spielt in diesem aber nur eine untergeordnete Rolle.
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	<br />
	<strong>Warum mich Don Quijote und Sancho Pansa so faszinieren</strong>
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	Kennt ihr den Mexican Standoff? Das ist diese Situation, in der sich drei M&auml;nner mit gezogenen Pistolen gegen&uuml;berstehen und sich gleichzeitig bedrohen. &raquo;Leg sofort deine Pistole hin!&laquo;, &raquo;Du zuerst!&laquo;, &raquo;Nein! Du zuerst!&laquo; So geht das dann eine Weile. Die Situation ist wie eingefroren. In Filmen endet sie mal friedlich, mal als Gemetzel &ndash; also: Alle sind danach tot.&nbsp;Das ist in der Don-Quijote-Situation, so nenne ich sie, v&ouml;llig anders. Sie ist dynamisch. Immer in Bewegung. Wenn wir mit einer imagin&auml;ren fliegenden Kamera Don Quijote und Sancho Pansa auf ihren Abenteuern begleiten, uns um sie drehen, reiten sie immer weiter, von Abenteuer zu Abenteuer, von Scheitern zu Scheitern. Sie reiten bis in unsere Zeit hinein. Es h&ouml;rt nie auf. Und pl&ouml;tzlich erkennt man: Der Autor Miguel de Cervantes hat uns ein Geschenk gemacht. Er hat eine Lunte gelegt. Wenn wir sie anz&uuml;nden, geht am anderen Ende eine volle Ladung Lernstoff hoch.
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	<br />
	<strong>Was aber k&ouml;nnen wir von Don Quijote und Sancho Pansa lernen?</strong>
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	Wir k&ouml;nnen ganz sch&ouml;n viel lernen.Ich m&ouml;chte diesen Blog-Artikel aber nicht &uuml;berfrachten. Und da ich der Meinung bin, dass die meisten Menschen sowieso viel kl&uuml;ger sind, als sie glauben (okay &ndash; manchmal auch umgekehrt), werde ich auch nur die f&uuml;r mich bedeutendsten Aspekte ansprechen. Zum Weiterdenken.
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	&bull; Don Quijote ist verblendet von seinem Ideal und deutet alles komplett um. Er kann die Realit&auml;t nicht mehr richtig einsch&auml;tzen und scheitert. Hier meint Dr. Leopold Faltin, den ich zum Thema <a href="http://www.derfrager.de/die-don-quijote-situation-was-konnen-wir-von-don-quijote-lernen/#Interview_Faltin" target="_blank">interviewt</a> habe: &raquo;Zun&auml;chst steht der Vergleich zwischen Realit&auml;t und Idealbild im Vordergrund. Eine Idee, ein Ideal dient als Ziel k&uuml;nftigen Handelns. Je mehr sich das Ideal von der wahrnehmbaren Realit&auml;t entfernt, desto mehr wird es zur Utopie, die einen Menschen letztlich auf Irrwege bringen kann. &raquo;Don Quijote&laquo; zeigt, welche Kraft in Zielen, Idealen und Utopien steckt &ndash; Niederlagen und Pr&uuml;geln zum Trotz.&laquo;
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	&bull; Sancho Pansa wei&szlig; zwar, dass Don Quijote nicht zurechnungsf&auml;hig ist, begleitet ihn aber trotzdem, weil er an die Insel als Belohnung glaubt. Bedauern wir nicht manchmal vermeintliche Opfer? Haben sie nicht auch ein Ziel, einen Plan?
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	&bull; Manchmal sind wir Don Quijote, manchmal Sancho Pansa. Manchmal sind wir beide in einer Person.
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	&bull; Wie k&ouml;nnen wir einem Menschen vermitteln, dass er sich einer Don-Quijote-Situation befindet? Also Don Quijote oder Sancho Pansa ist oder beides zugleich?
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	&bull; Vielen Erfindern und Vision&auml;ren (Kolumbus, Edison, Gandhi) wurde vorgeworfen, dass sie verr&uuml;ckt seien und gegen Windm&uuml;hlen k&auml;mpfen. Als sie dann aber erfolgreich waren, wurden sie gefeiert. Wann sollen wir weitermachen &ndash; wann aufh&ouml;ren?
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	&bull; Was ist der produktive Aspekt an der Don-Quijote-Situation? K&ouml;nnten wir auch bewusst eine Don-Quijote-Situation w&auml;hlen, bspw. als Katalysator in der ersten Phase eines Projekts? K&ouml;nnen wir aus guten Gr&uuml;nden jemanden im Team zum Don Quijote oder Sancho Pansa werden lassen?<br />
	Ihr merkt schon, die Don-Quijote-Situation gibt viel her. Spielt ruhig gedanklich ein wenig damit.
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	Ich schlie&szlig;e den Artikel, gehe aber doch noch einen Schritt weiter. Mit Dr. Leopold Faltin. Er ist Autor, Coach und Berater aus Wien. Ich habe ihn bei Twitter kennengelernt. Er hat so ein neugieriges Blitzen in den Augen und arbeitet l&ouml;sungsorientiert. Gute Wahl, denn wir haben w&auml;hrend dieses Projekts viel hin- und hergemailt. Das war sehr aufschlussreich, unterhaltsam und hat Spa&szlig; gemacht. Die richtige Entscheidung also. Ihn habe ich zur Don-Quijote-Situation interviewt.
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	<a name="Interview_Faltin"></a><br />
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	&raquo;Mutig die Windstille abwarten.&laquo;<br />
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	Die Don-Quijote-Situation aus der Sicht eines Unternehmenscoachs.&nbsp;Der Frager im Interview mit Dr. Leopold Faltin.<br />
</h5>
<dl class="wp-caption alignleft" id="attachment_1144" style="width: 260px;">
<dt class="wp-caption-dt">
		<img alt="Interviewpartner: Dr. Leopold Faltin – Coach, Berater und Autor aus Wien" class="size-full wp-image-1144" height="219" src="http://www.derfrager.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/12/Leopold_FALTIN_Int.jpg" width="250" />
	</dt>
<dd class="wp-caption-dd">
		Interviewpartner: Dr. Leopold Faltin &ndash; Coach, Berater und Autor aus Wien
	</dd>
</dl>
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	<b>Der Frager: Herr Dr. Faltin, seit wie vielen Jahren arbeiten Sie als Coach und Berater? Wen beraten Sie &uuml;berwiegend?</b><br />
	<strong>Leopold Faltin:</strong> Ich bin seit 2002 selbstst&auml;ndig, seit 2006 hauptberuflich. Davor habe ich ebenso lange firmenintern gecoacht und beraten. Meine Kunden sind vorwiegend F&uuml;hrungskr&auml;fte. Meine akademische Ausbildung als Physiker verschafft mir auch Zugang zu meiner zweiten gro&szlig;en Zielgruppe: Beratern und Wissenschaftern.
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	<strong>Kannten Sie den Roman von Miguel de Cervantes? Welche Bilder und Situationen waren Ihnen bekannt?</strong><br />
	&raquo;Don Quijote&laquo; habe ich in einer bearbeiteten Fassung als Jugendlicher gelesen und damals wohl nicht richtig eingesch&auml;tzt. Die Abenteuer waren f&uuml;r mich zu unrealistisch und haben mich eher zum Kopfsch&uuml;tteln veranlasst. Neben der Windm&uuml;hlen-Episode sind mir noch der Kampf gegen die Hammel-Heere sowie die Naivit&auml;t Don Quijotes in Erinnerung.
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	<strong>Welche Aspekte der Don-Quijote-Situation finden Sie interessant? Welche kommen Ihnen aus Ihrer Beraterpraxis bekannt vor?</strong><br />
	Was ich seinerzeit als eher &uuml;berzogen abgelehnt habe, fasziniert mich heute: die fantasievolle Einladung, Ideale als eigene Wirklichkeit zu sehen.<br />
	Zun&auml;chst steht der Vergleich zwischen Realit&auml;t und Idealbild im Vordergrund. Eine Idee, ein Ideal dient als Ziel k&uuml;nftigen Handelns. Je mehr sich das Ideal von der wahrnehmbaren Realit&auml;t entfernt, desto mehr wird es zur Utopie, die einen Menschen letztlich auf Irrwege bringen kann. &raquo;Don Quijote&laquo; zeigt, welche Kraft in Zielen, Idealen und Utopien steckt &ndash; Niederlagen und Pr&uuml;geln zum Trotz.<br />
	Das zwingt zum Nachdenken &uuml;ber das Scheitern. Niemand sagt, dass Helden prinzipiell verlieren m&uuml;ssen &ndash; gewinnen ist auch Helden erlaubt! Dazu dient das Reflektieren des Scheiterns, das auf neue Wege f&uuml;hren kann, neue Wirklichkeiten und damit auch neue Ziele schafft.<br />
	In Sancho Pansa wiederum h&auml;lt Cervantes seinen Lesern provokant einen Spiegel vor: Was tut man nicht alles f&uuml;r gro&szlig;e Belohnungen &hellip;<br />
	Besonders wichtig ist mir, wie Don Quijote in anderen Menschen das sieht, was er sehen will.
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	<strong>Nehmen wir an, ein Mensch in einer Don-Quijote-Situation sitzt vor Ihnen. Er ist sich dessen bewusst, wei&szlig; aber nicht genau, wie er weiter vorgehen soll. Welche Hilfe k&ouml;nnten Sie ihm anbieten?</strong><br />
	Jeder Mensch kann scheitern. Samuel Beckett l&auml;sst Pozzo beim &raquo;Warten auf Godot&laquo; &uuml;ber ein besseres Scheitern nachdenken.<br />
	Daf&uuml;r ist Einsicht notwendig oder zumindest eine einsichtige Hypothese, was das Scheitern ausgel&ouml;st haben k&ouml;nnte. Hier setzen Coaching und Beratung an: Wie realistisch ist das gesetzte Ziel unter den gegebenen Voraussetzungen? Welche Voraussetzungen sind vielleicht &uuml;bersehen worden? Ist ein Muster des Scheiterns erkennbar? Welche Ausnahmen sind beim Scheitern vorgekommen?
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	<strong>Und lassen Sie uns auch annehmen, dass Sie ein Mensch konsultiert, der die Rolle des Sancho Pansa &uuml;bernommen hat und das auch erkannt hat. Sein Don Quijote k&ouml;nnte beispielsweise der Chef, ein Vorgesetzter oder auch ein Kollege sein. Wie w&uuml;rden Sie da vorgehen?</strong><br />
	Sancho Pansa ist der abh&auml;ngige Diener seines Herren, der um einer hohen Belohnung willen Dem&uuml;tigungen und Niederlagen in Kauf nimmt. Don Quijote wei&szlig;, womit er Sancho Pansa in Bewegung setzt. Dessen Blick wird aber durch einen inneren Konflikt aufgrund eigener Interessen getr&uuml;bt. Sancho Pansa auf diesen Konflikt aufmerksam zu machen und so zur Einsicht zu f&uuml;hren, dass er seinen Job wechseln sollte, k&ouml;nnte hier n&uuml;tzlich sein.<br />
	Bisweilen kann es MitarbeiterInnen utopisch erscheinen, Geh&ouml;r bei Vorgesetzten oder Kollegen zu finden. Dann geht es darum, zur&uuml;ck in die Realit&auml;t zu finden: Wer hat den besten Zugang zur F&uuml;hrungskraft? Wem glaubt sie? Welche Werte der F&uuml;hrungskraft bestimmen ihr Denken und wie kann man diese mit dem anzusprechenden Thema verkn&uuml;pfen, um das Gegen&uuml;ber emotional in Bewegung zu setzen?
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	<strong>Was k&ouml;nnen wir aus Ihrer Sicht aus der Don-Quijote-Situation lernen? Welcher produktive Aspekt steckt in &raquo;Don Quijote&laquo;?</strong><br />
	Es sind die motivierenden Wirkungen selbst gesteckter Ziele, Ideale und auch Utopien; es ist die F&auml;higkeit von uns Menschen, diese Wirkung auch bei anderen Menschen empathisch hervorzurufen; das Urteilsverm&ouml;gen bez&uuml;glich M&ouml;glichkeiten; die Au&szlig;enperspektive, die blinde Flecken eines Menschen erkennt und Verborgenes wahrnehmbar macht; die Suche nach eigenen Gestaltungsm&ouml;glichkeiten; und es ist die F&auml;higkeit, gewonnene Erkenntnisse so zu kommunizieren, dass sie angenommen werden. Cervantes wollte uns in seiner Geschichte aus den Fehlern der Protagonisten lernen lassen.
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	<strong>Wie k&ouml;nnen wir vor neuen Herausforderungen oder Begegnungen mit Menschen die Don-Quijote-Situation vermeiden?</strong><br />
	Wir erkennen sie oft erst, wenn wir schon voll drinstecken. Wichtig ist dann, einen klaren Kopf zu bewahren und die Situation sukzessive immer besser zu verstehen. Das kann die Herausforderung in einem ganz neuen Blickwinkel zeigen. Das kann zum Schluss f&uuml;hren, bewusst aufzugeben; vielleicht auch nur einstweilen &ndash; bis sich die Voraussetzungen ge&auml;ndert haben. Das kann aber auch dazu f&uuml;hren, es doch zu versuchen und das Scheitern nach einer Risikoabw&auml;gung bewusst in Kauf zu nehmen.
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	<strong>Stellen Sie sich vor, Sie reisen mit einer Zeitmaschine zu dem Moment, in dem Don Quijote auf sein Pferd steigt, um gegen die Windm&uuml;hlen zu reiten. Was sagen Sie ihm? Und was sagen Sie zu Sancho Pansa?</strong><br />
	Cervantes hat Don Quijote und Sancho Pansa als Utopisten erschaffen. Es geht also darum, die Utopie selbst zur L&ouml;sung zu machen.<br />
	Somit r&uuml;cke ich wohl oder &uuml;bel zun&auml;chst mit den beiden gegen die Windm&uuml;hlen vor, um Empathie zu zeigen. Sobald ich eine ausreichende Verbindung mit ihnen sp&uuml;re, mache ich sie darauf aufmerksam, dass wahres Heldentum nicht im Ausfechten aussichtsloser K&auml;mpfe besteht, sondern darin, selbst Bedingungen zu schaffen, die einen Sieg m&ouml;glich machen. Hier hei&szlig;t das, mutig Windstille abzuwarten, um zu erkennen, dass die vermeintlichen Riesen angesichts dieses Schachzugs vor Bewunderung und Schrecken ganz von alleine erstarren. Sancho Pansa steht dabei sicher auf meiner Seite.
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	&nbsp;
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	<strong>Vielen Dank an Leopold Faltin f&uuml;r das Interview.</strong>
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	<strong>Und hier geht es zur&nbsp;<a href="http://www.meincoach.at/" target="_blank">Website von Leopold Faltin.</a></strong>
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	&nbsp;
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	&nbsp;</p>
 <p><a href="http://www.derfrager.de/wordpress/?flattrss_redirect&amp;id=1130&amp;md5=e64a563376e01bae4f28c8a04ddf00fd" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.derfrager.de/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Leidenschaft auf Asphalt – die Fahrradmanufaktur Samstag</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Feb 2013 08:54:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Frager</dc:creator>
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